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An den Ufern des Lockwitzbaches standen einst 29 Wassermühlen. Nur wenige Zeugen dieses alten Handwerks haben bis in unsere heutige Zeit überlebt.
Eine Vielzahl dieser Mühlen im Einzugsgebiet waren Getreidemühlen, so auch unsere Hummelmühle. Neben den Mahlmühlen gab es auch Sägemühlen, eine Ölmühle, eine Kakaomühle sowie später eine Hornmühle. Damit die Mühlen überleben konnten betrieben viele Müller zusätzlich eine Landwirtschaft. Weitere drei Mühlen besassen ein Schankrecht.
Die wenigen Mühlen, die heute noch erhalten sind, besitzen keinerlei Mühleinrichtungen mehr. Unsere Mühle, die Hummelmühle Kreischa, ist eine Getreidemühle und arbeitete bis 1989 als Mischfutterbetrieb für die LPG Borthen. Sie besitzt als einzige Mühle im Lockwitztal heute noch eine Mühleneinrichtung. Bei einem Besuch in unserem Mühlenmuseum können Sie sich Walzenstühle, einen Plansichter und eine Wasserturbine anschauen. Dabei wird die Einrichtung von weiteren Mühlentypischen Einrichtungsgegenständen ergänzt.
Von 1989 bis 1991 stand unsere Hummelmühle still. Ab 1991 begannen die neuen Eigentümer den Mühlenkomplex schrittweise zu sanieren. Nach Abschluss der Renovierung gründete sich im Jahr 2002 der Mühlenverein Hummelmühle e.V. Unser Ziel ist es die Mühlentradition im Lockwitztal zu erhalten und zu pflegen. Seit 2004 haben wir unsere Mühle der Öffentlichkeit als “Mühlenmuseum Hummelmühle” zugänglich gemacht. Alljährlich am Pfingstmontag, dem Deutsche Mühlentag besuchen uns viele Interessierte. Sie nutzen den Tag um sich über das Müllerhandwerk und den Weg, vom Korn zum Brot, zu informieren
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